Samstag, 23. April 2011

Ein Bett aus Rosen und Kotze
hands up, ich bau dir ein Schloss aus Glas
und werf dann mit Steinen
Ich bin mein eigener Tod
Muss mir einen Speckmantel anfressen
um mein Herz aus Stein zu schützen

Freitag, 15. April 2011

Ich schieb mich durch die Menschenmassen, der Club ist um Längen überfüllt, meine Freundin an der Hand. Mir wird schwindelig, ich such nach einem Platz wo ich mich hinsetzen kann, aber alles ist voll, alles ist laut. Plötzlich ist sie weg, ich such meinen näheren Umkreis mit den Augen ab, aber alles verschwimmt vor mir, ich seh lauter Gesichter, die ich kenne, kann sie aber nicht mehr richtig einordnen. Von allen Seiten werde ich angerempelt, jemand tritt mir auf den Fuß, alle schieben sich an mir vorbei, rennen mich über, ich steh ruhig da und bewege mich keinen Fleck. Jemand stößt mich ausversehen an, ich fahr reflexartig meine Hand aus und stoß ihn weg. Er guckt mich an, als ob ich verrückt wär. Ich fang an zu weinen, eine Träne läuft über mein Gesicht und ich atme stoßartig, als ob ich kurz vorm hyperventilieren bin. Ein Fremder kommt, beugt sich zu mir und sagt mit einem Grinsen im Gesicht 'Nicht traurig sein!'. Mich wundert es, dass mich überhaupt noch jemand bemerkt. Ich fang an zu laufen, immer schneller, schiebe mich an allen vorbei, schlüpfe wendig durch kleine Ecken durch, meine Augen flackern hin und her, auf der Suche nach einem bekannten Gesicht. Ich bin mit 20 Leuten hier und finde keinen mehr wieder. Gedanken schießen mir durch den Kopf, der Alkohol lässt nach, ich fang wieder an zu denken, fang wieder an Panik zu bekommen. Ich schlag um mich, schrecke jedesmal zusammen, wenn mich jemand anrempelt, Tränen benebeln meine Sicht. Selbst wenn ich betrunken bin, ist mein Leben scheiße. Ich bin auf der Suche nach meinem Ex-Freund, will ihn bitten mich hier wegzubringen, aber keiner ist da. Ich bin allein in einem überfüllten Club. Irgendwann stehe ich an der Wand und zwinge mich normal auszusehen. Ich versuche, die Stimmen in meinem Kopf kleinzukriegen, aber alles bricht über mir zusammen. Ich bin kurz vorm Zusammenbrechen, neben mir fragt mich jemand etwas, ich nehme ihn kaum wahr, schüttel nur den Kopf. Plötzlich steht sie vor mir, umarmt mich, ich fang an zu weinen, sie nimmt meine Hand, ich beruhig mich und sie zieht mich mit auf die Tanzfläche. Alles ist wieder gut. ich liebe dich

Mittwoch, 13. April 2011

Meine Finger schwarz, der Himmel rosa.
Wie Pech klebt es an mir, ich trag den Schmutz mit mir,
in mir, rum, werd nicht rein.
Lass uns die Birne wegsaufen, bis wir nicht mehr laufen können,
mit Typen rummachen, die wir erst 5 Minuten kennen, bis sich unser Gehirn ausschaltet, wir nicht mehr klar denken können,
So fühlt sich Leben an.

Sonntag, 10. April 2011

Will keine Worte mehr über dich verlieren,
ich weiß wen ich brauch und wen nicht.
Leben ist schön, ich bin schöner. haha.
Nah an der Haut, doch spüren tu ich trotzdem nichts.
Auf den Fotos sehen wir glücklich aus. Lass uns dort leben.

Dienstag, 5. April 2011

Ich bin ein Versager.
Ich laufe weg, sobald es ernst wird.
Die Schule stresst mich, na und, ich brech sie ab.
Du bist mir zu nah, na und, wir können ja immer noch Freunde sein.
Ich sitze hier und tu nichts, und trotzdem hab ich das Gefühl, der Druck erschlägt mich.
Ich darf dir nicht so viel erzählen.