Mittwoch, 30. März 2011

In der Schule sitz ich im Chor und kann nicht mehr singen, ich hyperventiliere fast und bin kurz davor durchzudrehen. Aber zum Glück ist alles sonst laut, jeder hat seinen Blick zum Flügel gerichtet und bekommt nichts mit. So wie immer.
Mein Lehrer sagt ich soll in seinen Raum kommen, er will mit mir reden. Fragt mich, warum ich so oft fehle, ob ich Probleme zu Hause hab. Ich lächel ihn mit meinem geübten perfekten Lächeln an und sag, ich hatte nur pfeiffrisches  Drüsenfieber. Ich denk schon gar nicht daran, dass ich ihm sagen könnte, das es mir nicht gut geht, ich hab meine perfekte Antwort parat, so wie immer. So wie ich jeden täuschen kann, selbst meine besten Freunde.
Zu Hause lauf ich auf Inlinern durch die Felder, denke nach, forme irgendeinen Satz in meinen Kopf und zu Hause vor der Tür brech ich heulend zusammen, weil ich ihn wieder vergessen hab.
Du schreibst mich zu, ich soll mir endlich helfen lassen, wieder gesund werden, damit ich dich wieder an mich ranlasse, damit du wieder glücklich sein kannst, mit mir. Aber das ist mir alles scheißegal, ich hätte nie gedacht, dass du mir so egal sein kannst. Ich sag dir, ich hätte dich zwei mal in einem Monat betrogen und hab noch nicht mal Schuldgefühle. Ich versprech dir Sachen, obwohl ich weiß, dass ich sie nicht halten kann und will und fühl mich noch nicht einmal dafür schlecht. Keine vernünftige Stimme spricht mehr zu mir, die Monster haben sie alle vertrieben. Ich hör nur noch die Monster in meinem Kopf.
Ich schlaf in deinem Pulli, alles riecht nach dir und ich werd wahnsinnig. Das erste mal seit langem weine ich mich in den Schlaf und flehe Gott an, dass er mich endlich nimmt.

Dienstag, 22. März 2011

Komm und zeig mir was Leben ist.

Donnerstag, 17. März 2011

Du redest so viel
doch aus deiner Fresse
kommt nur verquirlte Scheiße.
Ich kann nicht mehr,
bleib auf halbem Weg stehen und weiß nicht
welcher Weg weiter ist. Zurück oder nach vorn.
Du hörst Musik, ich höre Stimmen.
Pass auf Mäuschen, dich hab ich auch schon kotzen sehen.

Montag, 14. März 2011



I need a Superhero
'Cause I am just a girl
I have no one who will go
And save me from this world

Sonntag, 6. März 2011

Wir wir
rennen die ganze Nacht
auf weißen Tigern
durch die Stadt

Samstag, 5. März 2011

Ich glaube weder an den Himmel noch an ein Leben nach dem Tod.
Aber trotzdem glaub ich, dass irgendwas nach dem Tod kommt, ich kann es nur nicht genau definieren.
In meiner Vorstellung kommen alle Seelen, nachdem sie gestorben sind, an einen Ort, der einfach Nichts ist. Man muss nicht denken, fühlen oder sonst irgendwas. Es ist einfach da. Und trotzdem glaub ich, dass es einem dort gut geht, auch wenn man nichts fühlt. Eigentlich ist es egal, ob man dort ist oder nicht, aber dieser Gedanke gibt mir irgendwie Sicherheit. Das ich irgendwann nichts mehr fühlen muss und ich trotzdem nicht ganz weg bin. Davor hab ich Angst.


Danke an Nike, ich gebe weiter an Lju, Rosa, Cassie, Liz, Wal, Lee, Tinka, Julie Maladie, SebastianLouJulide, Elli und Luisa


Regeln: Verlinkt die Person, von der ihr getaggt wurdet, in eurem Post und schreibt, was ihr glaubt, was nach dem Tod kommt und ob ihr denkt, dass es etwas "Übersinnliches" gibt. Taggt selber einige eurer Lieblingsblogs und sagt ihnen mit einem Kommentar bescheid.
Der Plan ist ich laufe weg und komm wieder
und du bist immer noch da und alles ist wieder gut.
Immer wieder.

Dienstag, 1. März 2011

Pflaumen schmecken nach Gefangenschaft
und bitter wie Leben.
Ich stell mich umgedreht auf die Rolltreppe,
nur um nicht zu sehen, was mich oben erwartet.
Viele wünschen sich so jemand wie du,
und ich wünschte ich hätte dich nicht.
Abhängigkeit ist scheiße
und das Einzige, was mir Sicherheit gibt,
ist die Klinge in meiner Handtasche, meine Freundin.